Bilder und Ihre Entstehung in der Geschichte
Das Wort Bild wird abgeleitet vom althochdeutschen "bildi" und hatte
ursprünglich die Bedeutung von Wunder und Omen. Heute kann man
Bilder nicht nur auf das Wort "Bild" zu reduzieren. Bilder können
ein Gemälde, eine Zeichnung, eine Wissenschaft (Bildwissenschaft und
bildende Kunst), ein Abschnitt im Theaterkunst, ein Fotografie,
innere Vorstellung (Psychologie), ein Objekt (in der Mathematik) und
unendlich viele andere Sachen sein. Die ersten uns bekannten Bilder
die wir wohl auch als solches empfinden sind wohl Höhlenmalereien,
die angefertigt von Neandertaler, unzählige Höhlen verschönern.
Diese weltbekannten Bilder sind keine Fantasieobjekte gewesen,
sondern entsprachen der Umgebung indem dieser zukünftige Mensch
seine Eindrücke festhielt. Auffällig waren die Farbwahl und
Objektform der gemalten Figuren. Dieser natürliche Drang des
Menschen das in dazu veranlasst sein Eindrücke festzuhalten hat sich
über Jahrtausende grundlegend verändert.
Was zunächst als "Bilder" in der Höhle begann hat sich so
weiterentwickelt wie sich die Menschheit selbst. Heutzutage gibt es
viele Möglichkeiten seine Fotos bzw. Bilder zu verewigen. Sehr
beliebt ist heute das
Fotobuch.
Bilder und Menschen
Viele Menschen haben Bilder über die Jahrtausende geprägt, definiert
und den Begriff erweitert. Wohl die bekanntesten Menschen die das
Wort am stärksten sind die Künstler. Bilder sollten nicht nur
amüsieren, darstellen, erinnern und verbessern, sondern auch
kritisieren. Der bekannteste seines Berufszweigs ist Leonardo da
Vinci. Dieser Mensch prägte Bilder seiner Zeit wie kein anderer. In
der Öffentlichkeit zeichnete und malte da Vinci unzählige reiche
Menschen Florenz, doch beschränkte er sich nicht nur auf die schönen
Künste, sondern interessiert sich auch für Technik und Mathematik.
Viele kennen die Blaupausen des Fluggerätes das Leonardo da Vinci
anfertigte, aber viele kennen nicht die Bilder von den Ansätzen
eines Panzerfahrzeuges, welches den heutigen Panzern sehr stark
ähnelt, und eines Automobils. Doch außerhalb jeder Öffentlichkeit
machte dieser Mensch Forschungen die revolutionär waren. Er ging auf
Friedhöfe grub Menschen aus, die frisch gestorben waren, und
sezierte die und hielt seine Ergebnisse, wie man sich denken
könnte, in Skizzen und Bildern fest. Und dies zu einer Zeit als der
Vatikan Italien mit religiösen Vorstellung prägt. Ein wahrer
revolutionär.
Bilder von Morgen
Vor tausenden von Jahren hätte der Neandertaler den Begriff 'Bild'
anders definiert als der Mensch heute.
Bilder sind ästhetische und
mechanische Gebilde, die nicht nur real, sondern auch geistig
vorhanden sein können. Unsere Vorfahren haben statische Bilder auf
Wänden produziert, Künstler der Neuzeit haben diese teilweise in
dreidimensionale Objekt verwandelt. Die Bilder von morgen werden
wohl als Konsequenz 'bewegt' sein, das die Bewegung als Nounce sieht
um Gefühle besser zu vermitteln. Vielleicht wird sich auch alles nur
noch digital abspielen und die Monitore unsere Leinwände ersetzen.
Die Zeit wird es lehren.